Produktionsfläche wächst auf 3000 Quadratmeter und sichert effizienten Versand

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Kräuterland Natur-Ölmühle in der Lauterbacher Spessartstraße verzeichnet seit 2011 stetiges Wachstum, unterstützt durch die KVA Vogelsbergkreis. Etwa vierzig über das Jobcenter vermittelte Mitarbeitende leisten heute qualifizierte Arbeit in Produktion, Logistik und Verwaltung. Angefangen mit Schwarzkümmelöl umfasst das Portfolio inzwischen zahlreiche Speiseöle und hochwertige Nahrungsergänzungsmittel. Auf einer 3000 Quadratmeter großen Produktions- und Lagerfläche sichern optimierte Prozesse Effizienz und Qualitätsstandards. Es stärkt damit die Wirtschaft.

Flaschen etikettiert, Kartons gepackt: Ölmühle verlädt wöchentlich volle Lkws

Lubica Bojkunova (rechts), Betriebsleiter Alex (Foto: Vogelsbergkreis/C.Lips)

Lubica Bojkunova (rechts), Betriebsleiter Alex (Foto: Vogelsbergkreis/C.Lips)

Bevor die Flaschen das Werk verlassen, erhalten sie ein professionelles Etikett und werden präzise in Kartons verpackt. Wöchentlich fährt ein vollständiger LKW mit der Ware vom Firmengelände aus. Besonders nachhaltig ist die Kooperation mit der KVA Vogelsbergkreis, die das Unternehmen seit Jahren zielgerichtet bei der Personalvermittlung unterstützt. Patrick Krug, Sozialdezernent und Erster Kreisbeigeordneter, betont, dass etwa vierzig Menschen durch das Jobcenter eine langfristige Perspektive bei Kräuterland erhielten, erfolgreich koordiniert.

Persönlicher Austausch verdeutlicht praxisorientierte Kooperation zwischen Jobcenter und Unternehmen

Zu Beginn des Besuchs erläuterten Top-Manager Lubica Bojkunova und Ansprechpartner Alexander Mattes in einem vertraulichen Gespräch mit Patrick Krug und Jens Pietsch die wichtigsten Meilensteine der betrieblichen Expansion. Dabei zeigten sie konkrete Beispiele für die effiziente Verbesserung der Produktionsprozesse und betonten den kontinuierlichen praxisorientierten Dialog mit dem Jobcenter als essenziellen Faktor für die langfristige Qualifizierung und Integration neuer Mitarbeiter durch gezielte zukunftssichere Qualifizierungsprogramme in sämtliche Unternehmensbereiche der Natur-Ölmühle im Vogelsbergkreis.

Produktion und bundesweiter Vertrieb des Schwarzkümmelöls als Umsatzmittelpunkt etabliert

Lubica Bojkunova (zweite von links), Geschäftsführerin (Foto: Vogelsbergkreis/C.Lips)

Lubica Bojkunova (zweite von links), Geschäftsführerin (Foto: Vogelsbergkreis/C.Lips)

Ausgehend vom Vertrieb des Schwarzkümmelöls, einem prämierten Vogelsberg ORIGINAL, hat die Kräuterland Natur-Ölmühle seit 2011 ihr Geschäftsportfolio strategisch erweitert. Der gesamte Herstellungsprozess, von der Kaltpressung der Samen in Lauterbach bis zur Auslieferung im Bundesgebiet, erfolgt inhouse. Die stabile Einnahmequelle durch das begehrte Öl ermöglichte Investitionen in neue Speiseöle, Nahrungsergänzungsmittel und moderne Logistik. Diese Entwicklung festigte die Marktposition und legte den Grundstein für nachhaltiges Wachstum und Innovation mit hohem Zukunftspotenzial langfristig.

Expansion erfolgreich: von 300 auf 3000 Quadratmeter Produktionsfläche umgesetzt

Um der wachsenden Absatzmenge gerecht zu werden, erfolgte vor rund acht Jahren die Standortverlagerung sowie eine Erweiterung der Betriebsfläche von 300 auf 3.000 Quadratmeter. In der neuen Halle wurden moderne Maschinen installiert und spacetime-optimierte Lagerstrukturen geschaffen. Durch ausgewiesene Picking- und Verpackungszonen können höhere Sendungsmengen parallel bearbeitet werden. Optimierte Versandabläufe gewährleisten nun termingerechte Auslieferungen. Die Investition sichert eine Leistungssteigerung, Flexibilität und die Erfüllung steigender Kundenanforderungen nachhaltig. Zusätzlich wurden strategische Reserveflächen angelegt.

Zusätzlich zu Schwarzkümmelöl jetzt diverse Öle und Nahrungsergänzungsmittel vermarktet

Das Unternehmen hat sein Kernprodukt Schwarzkümmelöl durch ein umfangreiches Speiseölsegment erweitert, das unter anderem Nachtkerzenöl, Jojobaöl, Kürbiskernöl, Traubenkernöl und Kokosöl umfasst. Ergänzt wird dieses Angebot durch gezielt formulierte Nahrungsergänzungsmittel, die verschiedene Vitalstoffanforderungen adressieren. Alle Produkte werden sowohl im firmeneigenen Online-Shop als auch über bedeutende E-Commerce-Plattformen vertrieben. Diese duale Vertriebsstrategie optimiert Reichweite und Verfügbarkeit, wodurch die Marktposition in den Bereichen Health, Beauty und Wellness nachhaltig gestärkt wird. Positives Kundenfeedback belegt Erfolg.

KVA-Kooperation ermöglicht betrieblichen Aufbau von 25 Fachkräften in Kräuterland

Mit zunehmender Geschäftsentwicklung stieg die Mitarbeiterzahl auf etwa 25 Personen, die in Ölproduktion, Lagerhaltung, Kommissionierung, Versandlogistik, Vertriebskoordination, Marketingmaßnahmen und Buchungsprozessen arbeiten. Dabei spielte die Kooperation mit der KVA Vogelsbergkreis eine wesentliche Rolle, indem sie den Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften erleichterte. Gleichzeitig trug diese Partnerschaft dazu bei, soziale Verantwortung zu übernehmen und durch stabile Beschäftigungsverhältnisse die regionale Arbeitsmarktstruktur zu unterstützen und langfristige Perspektiven zu schaffen. Sie fördert Integration, Fachkräfteentwicklung und Nachhaltigkeit.

Jobcenter unterstützt Standortförderung durch strategische Partnerschaft mit Kräuterland Vertriebsnetz

Die Unternehmensleitung betont, dass das flächendeckende Vertriebsnetz von Kräuterland sowohl stationäre Fachhandelspartner im regionalen Umfeld als auch landesweite Online-Plattformen umfasst. Diese strategische Vernetzung trägt zur Optimierung der Lieferketten und Steigerung der Kundenzugänglichkeit bei. In seiner Stellungnahme hebt Patrick Krug die Bedeutung dieser Verteilungsschiene für die wirtschaftliche Stärkung des Standorts hervor und würdigt das Jobcenter als langfristigen Kooperationspartner, der das Unternehmen bei Rekrutierung und Fachkräfteentwicklung unterstützt und zukunftsorientierter Personalplanung aktiv mitgestaltet.

Die partnerschaftliche Verbindung von Kräuterland Natur-Ölmühle und KVA Vogelsbergkreis fungiert als Motor für nachhaltiges Wachstum in der Region. Gemeinsame Projekte führten zu einem kontinuierlichen Ausbau von Arbeitsplätzen, fundierten Qualifizierungsprogrammen und verbesserten Karrierechancen für Beschäftigte. Gleichzeitig wurden Produktions- und Lagerflächen erweitert, um steigende Nachfrage zu bedienen. Dieses kooperative Modell demonstriert eindrucksvoll, wie kommunale Institutionen und innovative Unternehmen Synergien nutzen, um langfristig eine solide wirtschaftliche Basis zu schaffen sowie regionale Wertschöpfung nachhaltig.

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