Mit einer finanziellen Gesamtinvestition von zehn Millionen Euro treibt die Rüdinger Spedition die Elektrifizierung ihrer Flotte voran. Die Mittel flossen in 34 batteriegetriebene Lkw, eine eigens entwickelte Ladeinfrastruktur und den Ausbau eigener Photovoltaik-Anlagen. Parallel wurde der Strombezug für Nachtladungen auf Alpen-Wasserkraft umgestellt. Dadurch laufen Stückgut- und Sammelguttransporte komplett emissionsfrei ab. Dieses Angebot ohne zusätzliche Kosten demonstriert, wie wirtschaftliche Logistik und Klimaschutz sich effizient vereinen lassen. nachhaltig planbar auditierbar und transparent.
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Stückgut emissionsfrei transportieren: Rüdinger zeigt auf LogiMAT zukunftsfähiges E-Lkw-Logistikkonzept

CO2-freier Paletten-Versand (Foto: Rüdinger Spedition GmbH)
Die Rüdinger Spedition aus Krautheim setzt im Stückgutverkehr konsequent auf nachhaltige Elektromobilität. Auf der LogiMAT präsentierte das Unternehmen sein neuartiges CO2-freies Pakettransportprodukt mit 34 schweren E-Lkw. Mithilfe vollständig elektrifizierter Nachtverkehre und einer teil-elektrischen Sammlung im Nahverkehr realisiert Rüdinger emissionsfreie Lieferungen. Der Kunde profitiert durch Wegfall von Zuschlägen von dieser Innovation. Ergänzt wird das Konzept durch maßgeschneiderte Ladeinfrastruktur und Eigenstromerzeugung, um Skaleneffekte und ökologische Effizienz zu maximieren. Systematisch kostenoptimiert, digital vernetzt.
Optimierte Ladetraverse hebt nun E-Lkw-Verfügbarkeit auf neuen maximalen Flexibilitätsstandard
Für den Standort Krautheim hat Rüdinger eine patentierte Ladetraverse entwickelt, die exakt mit den Spezifikationen der geladenen E-Lkw harmoniert. Dank der durchdachten Systemtechnik verkürzen sich Ladezyklen erheblich, sowohl bei Regelbetriebszeiten als auch während nächtlicher Schichten. Disponenten verfügen somit über erweiterte Optionen zur Feinabstimmung von Umladeprozessen, können auf unvorhergesehene Anforderungen reagieren und gewährleisten durchweg eine hohe Flottenbereitschaft ohne Einbußen im Zeitplan. Diese optimierte Integration ermöglicht eine effiziente Ressourcennutzung und verbessert Energiebilanz.
Solar- und Wasserkraft sichern bundesweit hundertprozentige CO2-Freiheit im Transport
Durch die hauseigene Photovoltaikanlage auf dem Speditionsgelände und den Bezug von Ökostrom aus alpenländischen Wasserkraftwerken stellt die Spedition sicher, dass jede Ladeeinheit ihrer E-Lkw vollständig CO2-neutral erfolgt. Dieses Energiekonzept ist integraler Bestandteil der unternehmenseigenen Klimaziele und eröffnet zugleich Möglichkeiten, Förderprogramme optimal zu nutzen. Kunden profitieren von transparenten Emissionsnachweisen, während das Unternehmen langfristig unabhängiger von konventionellen Energieträgern wird und seine Umweltbilanz kontinuierlich verbessert. Dieses Modell setzt Maßstäbe für zukunftsorientierte, klimafreundliche Logistik.
Einzelpaletten emissionsfrei transportiert: Scope-3-Verpflichtung endet mit Entlastung bei Auslieferung

CO2-freier Paletten-Versand (Foto: Rüdinger Spedition GmbH)
Ergänzend zum klassischen Stückgutservice hat Rüdinger ein CO2-freies Sammelgutprogramm entwickelt, das in Deutschland bislang einmalig ist. Bei einer festen Mengenvorgabe übernehmen vollelektrisch betriebene Fahrzeuge den Transport einzelner Paletten – komplett emissionsfrei. Durch durchgängige Nutzung erneuerbarer Energien entsteht keine CO2-Belastung im Scope-3-Konto der Kunden. Der Service inkludiert Abholung, Konsolidierung, Distribution und Zustellung einschließlich automatisierter CO2-Berichterstattung und bestätigt die Klimaneutralität laufend mit zertifizierten Nachweisen. Effiziente Disposition, Transparenz in Echtzeitdaten sowie individuelle Service-Level-Agreements ergänzen das Angebot.
Präsentation praxisnaher E-Lkw-Einsatzszenarien für verschiedene Ladearten am Stand 7F60
Besucher der LogiMAT in Stuttgart finden uns in Halle 7, Stand 7F60, wo wir sechs E-Lkw-Varianten von zwei Herstellern ausstellen. Anhand von Live-Demonstrationen und technischen Datenblättern erklären unsere Logistikexperten die spezifischen Ladezyklen, vergleichen Reichweiten und sprechen über Einsatzbedingungen im Nah- und Fernverkehr. Zudem bieten sie detaillierte Erläuterungen zur Einbindung der Fahrzeuge in Werksnetze sowie in Teil- und Komplettladungsdienste und teilen bewährte Praktiken zur Optimierung von Flottenprozessen.
Über 100 Spezialfahrzeuge und 32-Tonnen-Kran garantieren höchste, zuverlässige Betriebseffizienz

CO2-freier Paletten-Versand (Foto: Rüdinger Spedition GmbH)
Die Rüdinger Spedition bedient als Fachlogistiker im Maschinen- und Anlagenbau eine Flotte von mehr als hundert spezialisierten Fahrzeugen und betreibt Lagerhallen mit einer 32-Tonnen-Krananlage für effizientes Be- und Entladen schwerer Bauteile. Gründer Roland Rüdinger entwickelte persönlich technische Verbreiterungen für Auflieger, um Überbreiten sicher zu handhaben. Kunden erhalten individuelle Projektsteuerung, eine digitale Sendungsverfolgung sowie flexible Zwischenlagerlösungen, die kurzfristiges Pufferkapazitätsmanagement ermöglichen. Erfahrene Projektmanager begleiten jeden Auftrag und sichern termingerechte Lieferung mit Kostentransparenz.
Emissionsfreie Nachtlinien und Teil-Elektroflotte sorgen für effiziente klimaneutrale Logistik
Mit einer eigens entwickelten Ladeplanung und optimierten Dispositionsprozessen stellt die Spedition eine maximale Flexibilität ihrer E-Lkw-Flotte sicher. Ob Vormittags-Nahverkehr oder Nachteinsätze in der Stückgut- und Sammelgutlogistik – die Fahrzeuge werden dank kurzer Ladezeiten optimal eingesetzt. Grüner Strom aus PV-Dächern und Alpen-Wasserkraft garantiert CO2-freie Kilometer. Kunden erhalten emissionsfreie Transporte ohne zusätzliche Kosten und profitieren gleichzeitig von stabilen Laufzeiten, hoher Planbarkeit und zuverlässiger Verfügbarkeit. Diese Strategie verbindet Wirtschaftlichkeit mit Klimaschutz, effizient wirkungsvoll.

